Geboren in Liverpool, erwarb F. David Peat einen Doktortitel in Physik, bevor er nach Kanada zog. Dort führte er theoretische Forschungen zur Festkörperphysik und Quantenmechanik beim National Research Council durch.
Seine unstillbare Neugier für Kunst, Psychologie und Philosophie führte ihn jedoch schnell aus dem strengen akademischen Rahmen. Die entscheidende Begegnung seines Lebens war die mit David Bohm, mit dem er eine tiefe intellektuelle Freundschaft schloss. Peat wurde einer der besten Vermittler und Fortsetzer von Bohms Gedanken.
In der letzten Phase seines Lebens ließ sich Peat im kleinen mittelalterlichen Dorf Pari in der Toskana (Italien) nieder. Dort gründete er das 'Pari Center for New Learning', einen Rückzugsort und Austauschort, der Wissenschaftler, Künstler und Philosophen aus der ganzen Welt einlädt, um über die Interkonnektivität aller Disziplinen zu diskutieren.
Obwohl nie bewiesen wurde, dass Kammerer selbst der Fälscher war (einige denken an einen eifrigen Assistenten oder an eine Verschwörung), war die Schande total. Einige Wochen nach der Enthüllung des Skandals in der Zeitschrift Nature begab sich Kammerer in die Wälder von Schneeberg und beging Selbstmord durch einen Schuss in den Kopf.
In seinem bekanntesten Buch (*Synchronizität: Die Brücke zwischen Materie und Geist*) nimmt Peat die schwierigen Konzepte von Pauli und Bohm (die implizite Ordnung) und macht sie zu einem verständlichen Rahmen, um Zufälle zu studieren.
Peat argumentiert, dass Synchronizitäten keine Anomalien sind, sondern die wahre Natur der Realität, die sich uns erinnert. In unserem normalen Bewusstseinszustand nehmen wir die Welt als fragmentiert wahr (hier die Materie, dort mein Geist). Bei einer Synchronizität bricht diese Barriere vorübergehend zusammen: Wir erfahren die Welt direkt in ihrer holographischen Form, wo Geist und Materie eins sind.
Peat kritisierte auch die strenge neo-darwinistische Sichtweise (reiner Zufall als alleiniger Motor der Evolution). Indem er sich auf Synchronizität und Nicht-Lokalität stützte, schlug er vor, dass das Universum eine Form von Intelligenz oder zugrunde liegender Harmonie besitzt, die das Auftreten komplexer Formen leitet und den einfachen blinden Wahrscheinlichkeiten entgeht.
Dennoch waren Kammerers Arbeiten (die Albert Einstein als „originell und keineswegs absurd“ einstufte) die empirische Grundlage, auf der Jung begann, über die Synchronizität nachzudenken.
Ein essentielles Werk, das die Sichtweise von Jung mit den Entdeckungen der nach-bohmischen Quantenphysik auf sehr zugängliche Weise synthetisiert.
Ein Buch, das er zusammen mit seinem Mentor David Bohm über die Notwendigkeit verfasst hat, das wissenschaftliche Denken angesichts der Fragmentierung der modernen Welt zu erneuern.